Protokoll Der VV 02.10.2025

Protokoll Sitzung des Jugendgremiums am 02. Oktober 2025

Tagesordnungspunkte:
1. Begrüßung
2. Tagesordnung und Beschlussfähigkeit
3. Infos aus der Verwaltung
4. Statement Herkulesbahn
5. Antrag Bildung
6. Nächste VV
7. Sonstiges
8. Ende der Sitzung
Schriftführer*in: Yasmin Moalem

Anwesende: Mitglieder des Jugendgremiums laut beigefügter Teilnehmendenliste
und Gäste Pilar Butte (Fraktion: Bündnis 90/Die Grünen)

1. Begrüßung: 18:30

2. Tagesordnung und Beschlussfähigkeit:
– Beschlussfähigkeit wurde festgestellt (16 Mitglieder sind anwessend)

3. Infos aus der Verwaltung:
1. Sitzungsgelder
Monique ist vom 6.10. bis 19.10. im Urlaub. Sobald Manuela wieder anwesend ist, kann Monique in das Thema „Sitzungsgelder“ eingearbeitet werden.2. Einladungen zu Ausschüssen und Kommissionen
Es wurde nachgefragt, ob die Mitglieder mittlerweile die Einladungen zu den
jeweiligen Ausschüssen und Kommissionen über die JuPa-Mail erhalten.
Saad bekommt derzeit keine Einladungen für die Kulturkommission.
Zudem sind die Baukommission und die Kulturkommission in der App der Stadt Kassel nicht aufgeführt.3. Vergangene Anträge
Vergangene Anträge wurden an das StaVo-Büro gesendet, sind jedoch zurückgekommen.
Yasmin wird sich mit Pascal und Benni zusammensetzen, um die Anträge zu überarbeiten. Ziel ist es, die überarbeiteten Anträge bis zum 24.10. freizustellen, damit sie von Jebril unterschrieben und in der nächsten StaVo-Sitzung behandelt 14 werden können.4. Nächste Vollversammlung: (VV) Die nächste VV findet im Lesezimmer statt.5. Haushaltssperre: Es gilt eine Haushaltssperre von 25 %.

4. Statement Herkulesbahn:
– PM Jano (siehe Anhang)
– Etwas unstrukturiert
– Abstimmung: einstimmig abgestimmt, dass die PM an die HNA soll
5. Antrag Bildung:
– Verschoben auf die nächste VV (30.10.)
6. Nächste VV (30.10. Lesezimmer):
– Geschäftsordnung
– Veranstaltungen
– Jugendforum
– Anträge

7. Sonstiges:
– Es soll eine WhatsApp-Gruppe eingerichtet werden, in der ausschließlich die
Protokolle der Sitzungen versendet werden.
– Beschluss: Einstimmig beschlossen: Alle Protokolle sollen auf der Website
jupa-kassel.de veröffentlicht werden.

8. Ende der Sitzung.
Der Vorsitzende beendet die Sitzung um 20:01 Uhr.

Anhang

Teilnehmende:
– Aleksi Asparuhov
– Asad Ali
– Saad Alsulaiman
– Arzo Aryobee
– Eymen Esad Bulan
– Beyza Cetin
– Jebril Daghfous
– Jano Gilfert
– Helena Hoseini Arab
– Pia Jakob
– Laureen Jungbluth
– Iva Matic
– Armir Rezaee
– Phil Rohloff
– Miriam Steffel
– Antonia Gesine Stutzki
– Yasmin Moalem (pädagogische Begleitung)
– Monique Adam (Geschäftsstelle)
– Pilar Bute (Gast)

Pressemitteilung Jugendgremium KasselIm Verkehrsausschuss der Stadt Kassel wurde am 16. September die Machbarkeitsstudie
bezüglich der Herkulesbahn vorgestellt. Das Ergebnis ist, dass die Herkulesbahn förderfähig
wäre. Allerdings ist nicht bekannt, in welcher Höhe der städtische Haushalt mit den Kosten
belastet werden würde.
Wir als Jugendgremium der Stadt Kassel begrüßen den Ausbau von Verkehrsmitteln, die die
Mobilität von Jugendlichen verbessert. Dennoch wundern wir uns über die Priorisierung von
städtischen Geldern: Wieso wird an Schulen gespart?
Außerdem sehen wir die geschätzten Kosten des Projektes von 40 bis 60 Millionen in keinem
Verhältnis zu seinem Nutzen. Bei der Herkulesbahn handelt es sich um ein primär touristisches
Projekt, ganz im Gegensatz zur nicht mehr geplanten Straßenbahn nach Harleshausen. Des
Weiteren wird aller Voraussicht nach auch das Deutschlandticket für die Herkulesbahn gelten,
so dass die Wirtschaftlichkeit der Strecke stark in Frage zu stellen ist. Aufgrund der genannten
und weiteren unvorhersehbaren Kosten sehen wir die Generationengerechtigkeit gefährdet.
Dies würde wegfallen, falls eine Seilbahn zum Herkules von einem Privaten Investor realisiert
würde. Allerdings sehen wir dies unter Umweltaspekten als problematisch an.
Auch halten wir den Ausbau von der bereits bestehenden Busverbindung zu Stoßzeiten und
den Transport von Mountainbiker zum Trailpark Kassel für wesentlich zielgerichteter. Ein
weiterer Vorteil bei dieser Lösung wäre, dass die Umwelt weitaus weniger belastet würde, als
beim Neubau einer Straßenbahntrasse. Darüber hinaus ist der Einsatz von Bussen deutlich
flexibler. Die historische Waldtrasse halten wir für unrealisierbar, da der Teil des Habichtswald rund um den Herkules seine Waldfunktion verlieren würde und ein hoher Schaden im
Naturraum resultieren würde. Falls sich die Stadt dennoch für die Herkulesbahn entscheiden
sollte, halten wir die Trasse über das Ehlener Kreuz für weitaus umweltverträglicher, aber in
der Summe bewertet trotzdem für nicht zufriedenstellend.
Generell verwundert uns, dass über eine mögliche Realisierung der Herkulesbahn überhaupt
diskutiert wird, während die städtischen Kassen klamm sind und das Geld für Schulen und
andere Projekte für Jugendliche fehlt.

Verfasst von:

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Aleksi Asparuhov

Aleksi.Asparuhov@jupa-kassel.de
Wahlbezirk 1 – Ost
Vorstandsmitglied – Schriftführer

Arbeitsgruppe Bildung, Zukunft und Digitalisierung
Arbeitsgruppe Kultur, Event und Sport

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